Natürlich habe ich zu lernen,
wie ich mit den vielen unterschiedlichen Frauen umgehe und in Resonanz gehe. Wenn Du meine Beiträge liest, dann weißt Du, daß ich seit vielen Jahren überwiegend in Frauengruppen und Kreisen unterwegs bin. Seit ein paar Jahren wünsche ich mir auf in den Seminaren und Gruppen mehr Männer. Doch meistens sind Frauen immer noch in der Mehrzahl.
Meine engsten Freundinnen kommen schon nicht mehr hinterher, wenn ich die vielen Namen aufzähle. Das Leben spielt mir immer wieder neue interessante Frauen zu.
Jede Frau ist ein Spiegel und Lernfeld.
Ob sie meine meine Kundin, meine Therapeutin, Lehrerin oder Sparringspartnerin ist. Natürlich auch die Schwägerinnen, Freundinnen und Nachbarinnen. Insbesondere und in der Tiefe noch im nachhinein meine Großmutter, Mutter und Tochter.
Von Frau zu Frau
So könnte mein Mentoring auch heißen. Wobei ich mittlerweile das Bedürfnis hab, auch Männern etwas mitzugeben von den 15 Sinnen und dem Disco-Feeling. Denn auch wenn es so aussieht, daß sie immer cool bleiben und einen gesunden Selbstwert haben. So gibt es doch Bereiche, in denen sie zweifeln. Z.B. beim Älter werden. Das mag auch kein Mann.
Von Frau zu Frau
zu sprechen und sie zu begleiten, erfüllt mich immer wieder mit großer Dankbarkeit. Denn natürlich erleben wir alle, daß auch unter den Frauen manches schief läuft und es auch „unter die Gürtellinie“ gehen kann. Frauen sind keine Engel. Ich selbst war auch schon mächtig angenervt oder wurde tief verletzt.
Mitte des letzten Jahres verlor ich eine meiner engsten Freundinnen. Wir kannten uns 5 Jahre und hatten so viel geteilt. Die Zeit der Pandemie und die meiner Trennung und Umzugs. Sie selbst war gesundheitlich massiv geschwächt, doch daraus schöpfte sie Kräfte, die mir in dieser schweren Zeit sehr viel Trost gab.
Und ich hatte immer das Gefühl, daß ich meine Bestes zurückgegeben hab. Doch offensichtlich genügte ihr es nicht.
Sie bezog einen „Angebots-post“ auf Social Media auf sich persönlich und blockierte mich überall. Meine Versuche, die Sache zu klären, liefen ins Leere.
Ich weiß bis heute nicht, was wirklich in ihr passiert war, daß ihr unsere Freundschaft es nicht wert war, nachzufragen.
Von Frau zu Frau
Ich merke, daß ich mittlerweile vorsichtiger geworden bin. Und dass Frauenfreundschaften hineinspielen in meine Mentorings.
Immer häufiger kommen Frauen zu mir, die mir von ihren schwierigen Mutter-Beziehungen berichten. Umso freue ich mich, wenn ich Ihnen etwas geben kann, was mir im Leben geschenkt wurde. Eine Mutter, die sich wirklich reflektiert und danach gelebt hat, daß ihre Kinder ihre größten Lehrmeister, bzw. Meisterinnen sind. Letzteres bin ich. Und heute mit ihren 87 Jahren bin ich noch so dankbar, daß dieses Band so gut gehalten hat.
Davon gebe ich gerne ab.
Von Frau zu Frau



