Katrin
Sorgenfrey

Disziplin

über Katrin Sorgenfrey

sinnevoll leben, lieben und arbeiten

Disziplin

Ich hab mit ihr gerungen.
Mit der Disziplin.
Und tue es noch.

 

Also mit dem Wort.
Dessen Bedeutung.
Und den Konsequenzen…

 

Ich wollte einfach nur schön sein.
So wie die großen Stars.
Dann hab ich hier und da Macken entdeckt.
Und andere auch.
Auch im System.
Und in den Idealen, die man mir vorgegeben hat.

 

Ich durfte dran schnuppern.
Am Glitzerlicht.
An Scheinwerfern.
Am Posieren vor der Kamera.
Und…
Hab festgestellt.

 

Es braucht Disziplin.
Körperlich.
Emotional.
Mental.
Ich schaffte das nicht.
Um dauerhaft damit Geld zu verdienen.
Der Preis war mir zu hoch.

 

Heute sehe ich es als Geschenk
und als Spaß mich herzurichten.
Heute
bin ich gereift.
Wie ein vollmundiger Wein.

 

Ich sehe mehr Sinn darin,
auf das zu achten,
was ich brauche,
um mich lebendig und vital
zu fühlen.

 

Wenn das heisst:
Morgens als Erstes in den Wald.
Achtsamkeitspraxis in der Innenkehr.
Weniger Kaffee und Alkohol.
Eine Aussprache von unangenehmen Gefühlen.
Und euphorischen.

Mehr wilden Tanz.
Und klarere Neins.
Das gepaart
mit Lippenstift
oder einem innigen Lachen.

DAS macht für mich Schönheit aus.

Und die Disziplin dafür,
bringe ich leichter auf.

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