Wenn Du in der Lebensmitte
und womöglich
drüber bist.

 

Dann schaust Du anders
aufs Leben.
Und auf Dich.

 

Es sind Menschen gekommen.
Und gegangen.
Viel zu früh.
Du hast Dich mit welchen
verbunden.
Und warst in
manchen
Geschichten
gefangen.


Verwickelt,
Verknotet,
Verheddert.

In den Bändern.
An denen Du zogst.
Oder Dich zerreissen
lassen hast. 

 

Sie aufdröseln.
Sie loslassen.
Sie freigeben.
Und dann wieder neue weben.

 

Dich selbst dabei
nicht aufgeben.

Darum gehts wohl.
In der Beziehungspflege
Und war schon immer.
ein trickreiches Unterfangen.

 

Wer nützt Dir.
Wem nützt Du.
Was bringst Du ein.
Was holst Du raus.
Was kriegst Du dafür.
Lohnt es sich.

 

Wie frei bleibst Du.
Und wie sehr fühlst
Du Dich getragen.
Gehalten.

Wieviel kannst Du
mitgestalten.
Und wachsen…

Bei Deinem Körper
fängt es an.
Die Beziehungspflege.
Mit allem
Drum und Dran.

 

Schärfe Deine Sinne.
Justiere sie fein.
Sei hellhörig.
Entwickele Fingerspitzen-
und Taktgefühl. 

Für Dich und andere.
Was nimmst Du wahr.
Spür in Dich rein.
Wer soll Dein
Geliebter sein.

Er.
Der Körper.
Ist immer da.
Bis Du austrittst.
Und er nur
eine Hülle war.

Die Hürde, Gesicht zu zeigen,  sind nicht die fremden Menschen, die Dich überhaupt nicht kennen.    Die Hürde, Gesicht zu zeigen, sind die Menschen, die mit Dir persönlich verbunden sind.