Es gibt diese feinen Bänder.
Die reissen nicht.
Sie sind vielleicht mal dünn.
Und ziehen sich über weite Strecken.

 

Doch sowie dieser Mensch
vor dir sitzt.
Dir in die Augen schaut.
Dich beschenkt.
Mit ihrer oder seiner Aufmerksamkeit.

 

Dich sieht.
In Deinem Glanze.
In Deiner Unsicherheit.
In Deiner Sorge.
In Deiner Freude.
In Deinem Genuss,
an der Schönheit dieses Moments,
der in dieser
Verbindung liegt.

 

Dann ist es
wieder ganz eng.
Ganz nah.
Und du kannst
den Menschen
wieder ziehen lassen.

 

Denn
Du spürst:
Dieser Mensch
meint Dich.
Und Du fühlst
ihn auch,
wenn er
oder sie
wieder geht.

 

Diese Verbindungen.
Sie bleiben.

Auch wenn Du
vermeintlich
allein bist.

 

Diese Bänder
umspannen die Erde.
Überall.
Jeder trägt ein
solches
irgendwo.

 

An fremden Orten.
Im Büro.
In der Bahn.
In der Stadt.
Auf dem Land.
Nah und
Fern.

 

Wie schön
der Gedanke
an die Bänder
durch die wir
jeden Tag wandeln
ohne sie zu seh’n.

 

Oh diese Bänder,
die find ich schön.