Dass ein Ballettsaal für mich mal eine Rettung werden würde –
das hätte ich mir wohl nie erträumt …
Habe ich doch als kleines Mädchen Ballett getanzt. Auf dem Dachboden eines Einfamilienhauses in der Nachbarschaft. Bis ich ca. 12 war und die Dame von der Staatsoper sagte, ich sei zu pummelig fürs Ballett. Du ahnst, wie mich das getroffen hat?
Und es ist ein gutes Beispiel dafür, wie Energie in uns einfrieren kann, wenn wir solche Sätze hören, die unser Körper- und Selbstbild prägen.
Heute bin ich froh, dass ich nicht bei Ballett gelandet bin.
Ich bin eine Katrin – und keine Jasmin (wie meine Mutter mal plante.. 🙃)
Auf jeden Fall habe ich in diesem Tanzraum in einem Hinterhof von Eppendorf all meinen Frust, Wut und Verzweiflung herausgetanzt als 2020 meine Familie auseinanderbrach. Ich mit den Kindern in eine Wohnung zog und das geliebte Haus am Rande eines Naturschutzgebiets verliess.
Heute kann ich sagen, dass es einschlug wie eine Bombe. Und alles, was damit zusammenhing – auch aus meiner Vergangenheit – kam nochmal hoch. Die Trennung meiner Eltern, der Tod meines damaligen Freundes auf Bali, mein Auszug aus dem frisch gebauten Haus an der Elbe mit einer großen Liebe …
NUN JA.
SCHERBENHAUFEN GEHÖREN IM LEBEN DAZU.
Das weiß ich jetzt.
Und deshalb hatte ich die Aufgabe, sie zum Funkeln zu bringen.
So wie die Frauen, die zu mir finden und aufhören wollen, an sich herumzumeckern, sich „zu alt“ zu finden oder „zu pummelig“.
Wir werden ins Problemzonendenken geradezu erzogen. Jedenfalls war es bei mir so. Meine Mutter machte genauso BRIGITTE Diäten und war als Kosmetikerin natürlich immer auf dem neuesten Stand, was die Haut braucht, um glatt und straff zu bleiben.
So sehr ich auch davon profitiert habe. Bis heute. So hat es mich auch genervt, wie wichtig mir oder auch anderen mein Aussehen war. Gerade als mein Selbstwert- und Körpergefühl in den Keller ging. Und dann noch im März 2020 die Pandemie ausbrach.
GUTE NACHT.
HIER war der Raum, der mir vorkam wie ein Walbauch von Pinoccio. Ein sicherer Ort, wo ich ICH sein und mich wiederfinden konnte. Stück für Stück. Sonntag für Sonntag.
Ein paar Kleingruppen Frauen habe ich hier schon ins Disco-Feeling gebracht. Doch es ist in den Zeiten des großen Angebots schwierig, Gruppen zusammenzubringen, daß sich der Aufwand auch für mich lohnt.
Ja – ich habe auch gelernt, wirtschaftlich zu denken.
Denn die Zeiten als ich versorgt wurde. Die sind passée. Und daraus ergibt sich, daß ich für mein Einkommen allein verantwortlich bin.
SELBSTBESIMMT FRAU – das war ich – bevor ich Mutter wurde
und nun sind die Kinder erwachsen, werden flügge und ich bin auch mich gestellt. So wollte ich es. Wenn auch nicht so.
Liebe Frau, die Du mein Blog-Artikel liest. Danke dafür.
Und letzten Sonntag habe ich wieder gemerkt, wie wichtig dieser Raum für mich ist, auch aus den Feldern der anderen zu springen und mich zu 100% zu fühlen.
Dazu habe ich ein Video aufgenommen. Was es überhaupt heißt, Körperbild- und Feel Good Coaching im Tanzraum zu machen, wie ich es heute nenne.
Hier kannst Du es Dir ansehen. Ich freue mich total, weil es gerade ganz viel angesehen wird.
Wahrscheinlich suchen die Menschen mehr nach Lebensfreude anstatt all die Schreckensmeldungen zu hören.
In diesem Sinne – wo spürst Du Deine Lust und Lebensfreude im Körper und siehst Du es dann auch im Spiegel? So daß Du weniger an Deinen Falten, Flecken und Blessuren kleben bleibst?
Ich wünsche es Dir.
Sollte es gerade nicht gelingen: MELDE DICH GERNE!
Ich habe auch zwei Angebote für jeweils 3 Online Sessions ONLINE. Mit dem neuen Modell zur begleitenden Veränderungen habe ich mich selbst wieder neu zusammengesetzt.



