Katrin
Sorgenfrey

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„Oh mir ist soo…!“

Oh.
Mir ist soooo.
Nach Poesiiiie.

Um mich zu nähren.
Um mich zu wehren.
und hier und da
mal auszuscheren.

Ist doch ein schönes Wort
für etwas,
das man gar nicht mag,
einfacher an Mann und Frau zu bringen.
Als rumzupöbeln
und verächtlich
rumzutönen.

Oh es braucht mehr Poesie.
Denn
das
„Mit Worten spielen“
gefällt ganz vielen
und ist etwas,
das ganze Räume öffnen kann.
In mir.
Und Dir.

Die Feinheit,
die darin liegt,
ist das,
was mich
soooo zieht.

In dem Gebrauch von Worten.
Auch …
an intimen Orten …
liegt so viel Prickelndes
Spannendes,
Lustvolles,
Knisterndes.

Bin ich doch hier und da
gelangweilt
Oder gestresst sogar.
Von den
unwichtigen Wichtigkeiten,
die uns in
unserem Alltag begleiten.

Viel lieber
steck ich meine Nase rein.
In Heimlichkeiten.
In Düfte.
In Schokoladencreme.

Und …
Oh.
Mir ist soooo.‘
Nach Poesie.
Um mich zu nähren.
Um mich zu wehren.
Und hier und da
mal
auszuscheren.

Die Hürde, Gesicht zu zeigen,  sind nicht die fremden Menschen, die Dich überhaupt nicht kennen.    Die Hürde, Gesicht zu zeigen, sind die Menschen, die mit Dir persönlich verbunden sind.