„Du bist kein Coach.“
Das sagte vor ein paar Wochen eine Kollegin, weil sie mir helfen wollte, meine Arbeit bekannter zu machen. Was vielleicht wertschätzend gemeint war, verstand ich als Diskreditierung.
Ich weiß, dass sie sehr viele Coaching-Zertifikate erworben hat. Und ich weiß, dass diese Szene sehr verwässert ist in den letzten Jahren.
Vielleicht bin ich kein Coach im klassischen Sinne. Fürs Business.
So wie ich nicht als klassische Kosmetikerin. Werbekauffrau oder Heilpraktikerin arbeite. Es war auch für mich schwierig, eine Berufsbezeichnung zu finden, die zutrifft.
Ich bin meiner Lebensspur gefolgt, Schönheit tiefer zu erforschen.
Was mir und uns Frauen darüber erzählt wird. Und wer Einfluss nimmt auf unser Selbst- und Körperbild. Auf dem Weg habe ich mehrere Coaching-Methoden erlernt und vollende gerade eine weitere Ausbildung in begleitender Veränderung.
Meine Erfahrung ist, dass das, was wir über uns erkennen noch tiefer eindringt, wenn der Körper und die Sinne mit einbezogen werden. Außerdem verrät er uns, was alles passiert ist, das uns der Verstand oft vorenthält. Oder auch leugnet.
Ich bin kein klassischer Coach.
Ich berühre, besinne und bestärke überwiegend Mütter und Frauen, ihre Lust und Lebensfreude wieder mehr zu spüren und im Spiegel zu sehen. Über ihre Falten, Flecke und Blessuren hinaus. Am Ende geht es um ihr Wohlgefühl. Die Geborgenheit in ihrem Körper. An- oder ausgezogen.
Meine Expertise ist durchlebtes Erfahrungswissen, das in meinem Körper eingespeichert ist so wie das Disco-Feeling, das mir vor in paar Jahren in den Schoß gefallen ist, weil wir alle so viel mehr sind als eine einzige Zuschreibung.
Im letzten Jahr hatte ich einen tollen Auftrag in einer mittelständischen Firma mit meinem Feel Good Konzept und habe einzelne Mitarbeitende gecoacht zum Thema Stressmanagement. Auch DAS ist möglich.
FEEL GOOD hat viele Facetten.
So wirst Du dieses Wort ab jetzt häufiger lesen. Wenn es auch da verschiedene Assoziationen in den Menschen freisetzt.


